Broadacre City 2.0 (post-fossil)

Ausstellungsprojekt im kunsthaus muerz 2018

Im Jahr 1935 präsentierte Frank Lloyd Wright seine Vision der Zukunft der Stadt. Diese neue demokratische Stadt würde moderne Technologie und Kommunikation einsetzen, um die alte Stadt zu dezentralisieren und und eine durchgehende Siedlungsfläche zu schaffen, in der sich die einzelnen Bürger entfalten können. Mittlerweile ist vieles davon Realität geworden, wenngleich nicht in jener Ästhetik, die Wright vorschwebte.

Nun soll im Rahmen eines Ausstellungsprojektes im kunsthaus muerz, das von fiedler.tornquist im Rahmen des Architektursommers 2018 Graz+Steiermark konzipiert wird, ein Modell nach der Art der Broadacre City gebaut werden. Hier wird eine künftige Stadt imaginiert, wie sie unter post-fossilen Bedingungen entstehen könnte. Als Grundlage dient die Region Graz-Süd, die in vielfältiger Weise von der fossilen Wirtschaft, ihren Konsum- und Verkehrsmodi geprägt ist.

Das Projekt entsteht unter Mitwirkung mehrerer Universitätsinstitute aus den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Architektur und Sozialwissenschaft. Studierende bearbeiten im Rahmen einer Masterarbeit einzelne Themenbereiche bzw. Teilgebiete.

Eröffnung der Ausstellung: Juni 2018

Bis dato haben folgende Institute zugesagt, Themenfelder oder Teilbereiche zu betreuen:

TU Wien – Institut für Städtebau
TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften – Fachbereich Eisenbahnwesen
TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaft – Fachbereich Verkehrsplanung
TU Wien – Institut für Verkehrssystemwissenschaften
TU Graz – Institut für Gebäudelehre
TU Graz – Institut für Städtebau
Universität Graz – Institut für Geographie
Universität Graz – Institut für Volkswirtschaftslehre
Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Landschaftsarchitektur

> Broadacre City (Wright Foundation)

> Broadacre City (Wikipedia)

> Broadacre City 2.0 _ Plakat

> Thema, Werte, Ziele

archurb | 21.11.2017

Stadtraum Mureck

Neugestaltung der Straßenräume entlang der B69, Südsteirische Grenz Straße (Landesstraße)

Die Stadt Mureck, in der südlichen Steiermark, an der Grenze zu Slowenien gelegen, besitzt einen gut erhaltenen historischen Stadtkern, in dessen Mitte sich ein großer, angerförmiger Stadtplatz erstreckt, gesäumt von gebietstypischen Bürgerhäusern. Der Ortskern wird in West-Ost-Richtung von der Landesstraße durchquert. Der Verkehr auf dieser Straße ist zum einen beträchtlich, andererseits jedoch nicht so dominierend, dass er eine Verdrängung der Wohnnutzung und des traditionellen Handels bewirkt hätte. Dennoch sind an vielen Punkten Verbesserungen in der Gestaltung des öffentlichen Raums notwendig geworden, einerseits aus Gründen der Sicherheit, anderseits, weil Mureck mit dem Murradweg zunehmend touristisch wahrgenommen wird.

Im Auftrag der Marktgemeinde Mureck und auf Einladung der Forschungsgesellschaft Mobilität Graz (FGM) erstellen fiedler. tornquist Entwürfe für die Neugestaltung mehrerer Bereiche entlang der Ortsdurchfahrt, beginnend mit dem Vorbereich der Schule, über die Kreuzung Eichfelder Straße, Abschnitte des Hauptplatzes, bis zu dessen Ostportal. Die Gestaltungsvorschläge, die auf den Konzepten von FGM basieren, werden nun von der Landesstraßenbehörde weiter bearbeitet.

archurb | 13.11.2017

Graz-Aribonenstraße

Beitrag Gutachterverfahren
September 2017

Der Bebauungsvorschlag stellt die Schaffung eines standortgemäßen öffentlichen Raumes in dem Mittelpunkt aller Abwägungen. Es soll keine „Siedlung“ entstehen, sondern eine Abfolge von „Häusern“, gegliedert in zwei bis drei „Blöcke“. Indem diese bekannten städtischen Raumeinheiten mit ihren typischen Dimensionen entlang der künftigen Ost-West-Durchgänge wahrgenommen werden, entsteht auch der Eindruck von – natürlich autofreien – „Straßen“. Gegenüber der Bahnhofstraße sieht der Vorschlag eine Abwinkelung der Bebauung vor, damit auch hier eine klare Raumbegrenzung entsteht. Mit der klaren Kante gegenüber dem Öffentlichen entsteht auf der anderen Seite – nach Süden und Westen ausgerichtet – ein abgeschirmter Grünraum. Auf Baufeld B gibt es auf dem nördlichen Grundstück einen tiefen, den Häusern vorgelagerten Grünbereich, gegliedert in Privatgärten und öffentliches Grün. Diese Zonierung der Grünbereiche vor den Häusern zieht sich durch das gesamte Projekt. Auch vor den südlich gelegenen Baukörpern auf Baufeld B, als auch vor den Gebäuden im Bereich A gibt es neben dem Weg eine extensiv begrünte,  Zone mit geringem Pflegeaufwand und daran angrenzend, vor den Häusern, einen „Vorgarten“, der von der Hausgemeinschaft nach eigenem Ermessen gestaltet wird. Schließlich, als wesentliche Identifikationspunkte, dienen die Zugänge mit ihren unterschiedlichen Arrangements von Vordach, Baum, Fahrradabstellbox, Abfallnische und Treppenhaus.

Diese Schaffung einer „Straße“ mit vielen „Adressen“ dient natürlich vor allem der Schaffung von fußläufiger Qualität, von der – unter anderem – die Akzeptanz des ÖV-Angebotes abhängt, und damit die Zukunftstauglichkeit. Gleiches gilt natürlich auch für den Fahrradverkehr, der mit der alltagstauglichen und sichtbaren Anordnung der Abstellplätze privilegiert wird.

Foto: Kampits & Gamerith ZT-GmbH

archurb | 08.11.2017

Urban Cable Systems

Doppelmayr Urban Solutions

Von Mai 2014 bis April 2017 ist Johannes Fiedler für Doppelmayr Urban Solutions als Architekt und Forschungsleiter tätig. Doppelmayr ist der weltweit größte Hersteller von seilgezogenen Transportsystemen. Urban Solutions befasst sich mit der Entwicklung von Seilbahnen für den öffentlichen Nahverkehr und unterstützt weltweit die Planung um Umsetzung von Projekten, z.B. des Seilbahnnetzes von La Paz (Bolivien). Im Bereich Forschung kooperiert Johannes Fiedler mit Universitäten, Stadtplanern und NGOs zu den Bedingungen der Anwendung von Seilbahnsystemen in Städten. Er betreut akademische Arbeiten, publiziert und trägt zu Konferenzen bei.

> 2016-BAUWELT

archurb | 01.10.2017

Stadt und Verkehr: Wanderausstellung

Mithilfe einer Förderung des Landes Steiermark werden Plakate der Ausstellung “Stadt und Verkehr” 2013/2014 im kunsthaus muerz als Wanderausstellung reproduziert. Sie kommen bei Schulprojekten und öffentlichen Veranstaltungen zum Einsatz.

22.9.2016 – Graz, Rathaus Foyer

11.9.2016 – Graz, Ferienstrasse (Margaretenbad)

Februar 2017 – BG/BRG Dreihackengasse

22.9.2017 – Graz, Lendplatz

Zur Wechselwirkung zwischen Stadtraumqualität und Mobilitätsverhalten

Das Zusammenwirken zwischen den statischen und den dynamischen Elementen von Stadt – zwischen Haus und Straße – ist geprägt von gegenseitiger Belebung, aber auch von Reibung. In den traditionellen Gesellschaften – bis in das frühe 20. Jahrhundert hinein – war die Straße immer ein begehrter sozialer Raum. Läden, Wohnungen, Fassaden, Eingänge orientierten sich zur Straße und wollten dort wahr-genommen  werden. Die Menschen entwickelten Bauformen, die es erlaubten, auf der einen Seite Zugang zum Straßenleben, und auf der anderen ein größtmögliches Maß an Privatheit zu genießen.

Mit der Technisierung des Verkehrs – vor allem durch den massenhaften Einsatz von Autos – begann diese Balance zu kippen und die Straße wurde zunehmend als Bedrohung wahrgenommen. In der Folge wurden Wohngebiete und Verkehrskorridore voneinander getrennt, Handel und Dienstleistungen wanderten in periphere Lagen ab.

Nachdem man erkannt hat, dass diese vermeintlichen Lösungen nur zu noch mehr Verkehr und Umweltbelastung führen, versucht man nun, Wohnen, Arbeiten und Verkehr wieder zusammenzubringen – mit öffentlichen Verkehrsmitteln, neuen Technologien und mit der fußläufigen Ausgestaltung von Stadträumen. Denn man hat erkannt: Straßen dienen nicht nur dem Transport, sondern gleichzeitig dem Zugang und der Begegnung.

PartnerInnen: kunsthaus muerz, Land Steiermark – Abteilung Umwelt und Verkehr

> Stadt und Verkehr in der Ferienstrasse

> Ausstellung im “kunsthaus muerz”

> Kulturvermittlung an Schulen

archurb | 22.09.2017

Wohnen in der Reihe

zu Gast in einer AHS

archurb | 30.06.2017

TREVI Geotechnik, Graz

Innenraumgestaltung der neuen Niederlassung in Graz, Herdergasse
Fertigstellung April 2017

Fotos

archurb | 06.04.2017

Wien: Aspern Seestadt

In Bauwelt 12.2016 schreibt Christian Kühn über die Planungsgeschichte und den aktuellen Stand des Stadtentwicklungsprojektes Aspern Seestadt

> Artikel von Christian Kühn in BAUWELT

> Aspern Seestadt, 1. Abschnitt

archurb | 15.12.2016

Graz: Haus Albrecher-Leskoschek

Artikel vom 10.6.2016, erschienen in GAT

Architektur und Zeitgeschichte: ein Anlass

Am vergangenen Sonntag, gab es die seltene und vielleicht letzte Gelegenheit, das Haus Albrecher-Leskoschek in der Hilmteichstraße 24 in Graz, ein Werk von Herbert Eichholzer aus den Jahren 1937/38, öffentlich zu begehen. Anlass war ein „improvisiertes Abschiedsfest“ (1) im Rahmen der  Architekturtage, denn das Gebäude, das nun der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft gehört, soll bald dem Bau einer Radiologie weichen. Von den Bauten, die Herbert Eichholzer mit unterschiedlichen Partnern in der Umbruchszeit zwischen den Weltkriegen realisierte, ist das Haus in der Hilmteichstraße von besonderer Bedeutung, zum einen als architektonisches Manifest der Moderne in einem bereits vor dem „Anschluss“ völkisch geprägten Umfeld – Christian Kühn schreibt dazu in einem aktuellen Beitrag von „einem Haus, dessen Qualität nahe an das Landhaus Gamerith am Attersee von Ernst Plischke heranreicht.“ (Die Presse, 4.6.2016) – zudem in ganz besonderer Weise als zeitgeschichtliches Denkmal.  Der Bau des Hauses war vom Mäzen Albert Kastner für Herma Albrecher bei Eichholzer in Auftrag gegeben worden, und der Künstler Axl Leskoschek steuerte ein großes, metaphorisches Wandgemälde bei.

Albrecher, Eichholzer und Leskoschek waren Mitglieder des „Prenninger Kreises“ einer künstlerisch-intellektuellen Gruppe, die Mitte der 1920er-Jahre entstanden war, und die ihren örtlichen Mittelpunkt im Haus der Familie Feuerlöscher in Prenning bei Deutschfeistritz hatte. Was als bohèmehafte Geselligkeit begann, wurde im zunehmend repressiven Klima des Städtestaates zu einer politischen Gesinnungsgemeinschaft, und schließlich, verfolgt von den Nationalsozialisten, zu einer konspirativen Zelle. In dieser Zeit spielte das Haus Albrecher – Leskoschek eine wesentliche Rolle. Es diente den im Widerstand Tätigen als Treffpunkt und Adresse, so auch für Herbert Eichholzer, der 1940 aus der sicheren Türkei nach Österreich zurückkehrte, um den kommunistischen Widerstand zu unterstützen. Bei Frau Albrecher wurden Postkarten mit verschlüsselten Botschaften ausgetauscht, auch Eichholzer fand in der ersten Zeit nach seiner Rückkehr dort Unterkunft. Schließlich, von einem Spitzel aufgedeckt, wurde Eichholzer verhaftet und im Jahr 1943 hingerichtet. Die Geschichte des Hauses und des Prenninger Kreises finden sich umfassend dokumentiert in: Halbrainer, Heimo; Klein, Eva; Senarclens de Grancy, Antje: Hilmteichstraße 24, Graz: Verlag CLIO 2016

> gat.st

> Haus Lind-Herbert-Eichholzer

archurb | 14.06.2016

TU Graz: Berufungsvortrag Städtebau

Am 21.1.2016 hält Johannes Fiedler im Rahmen der Verfahrens zur Besetzung der Professur für Städtebau an der TU Graz einen Berufungsvortrag.

> 20160121-Von der intuitiven Wahrnehmung zur kulturellen Kompetenz

> Städtebau ist mehr, von Johannes Fiedler

archurb | 01.02.2016

ETH / EPFL Lausanne

5.12.2013

Auf Einladung des Urban Sociology Laboratory der ETH Lausanne (EPFL) präsentiert Johannes Fiedler im Rahmen eines Gastvortrages Abschnitte aus “Urbanisation, unlimited”.

15.12.2015

Johannes Fiedler nimmt als Gastprüfer an der Abschlusspräsentation des Entwurfsstudios von Prof. Ines Lumunière teil. Projekt: eine Seilbahn, die parallel zur Williamsburg Bridge Manhattan und Brookyln verbinden soll.

> East River Skyway

30.10.2015

Auf Einladung der Abteilung LASUR (Laboratoire de la Sociologie Urbaine) trägt Johannes Fiedler zum Thema “Urban Ropeways Solutions” vor.

16.12.2015

Johannes Fiedler ist Gastprüfer im Rigorosum zur Doktorarbeit von Alexandra Belinesh Thorer:

Made by China: the Transformation of an African City
A visual exploration of the Light Rail Transit in Addis Ababa, Ethiopia

archurb | 16.12.2015

Graz-Reininghaus: Zentrale ÖV-Achse

Im Auftrag der Stadt Graz, Stadtplanungsamt, betreuen fiedler.tornquist das Wettbewerbsverfahren zur Gestaltung der zentralen Achse im Stadtentwicklungsgbeiet Graz-Reininghaus. Die Aufgabe besteht in der Defintion der Ziele und Gestaltungsaufgaben in Abstimmung mit den unterschiedlichen Akteuren, der Ausschreibung und Abwicklung des Wettbewerbes und der Vorprüfung für die Jury. Abschließend werden gemiensam mit dem Auslober die Vorgaben für die Weiterbearbeitung des Siegerprojektes formuliert.

> 2015 AUSLOBUNG_Wettbewerb_ÖV-Achse_Graz-Reininghaus

> Wettbewerbsergebnis

> Projekte öffentlicher Raum, Graz

archurb | 28.10.2015

TU Graz: GAM 11-Archiscript

21.4.2015, 19.00 Uhr im HS II, TU Graz, Rechbauerstraße
Präsentation des Graz Architecture Magazine No. 11

darin eine Besprechung von Tom Sieverts:

Johannes Fiedler: Urbanisation, unlimited – A Thematic Journey

Springer International, 2014
ISBN 978-3-319-03586-4 ISBN 978-3-319-03587-1

Rezension:

> 2015-Tom Sieverts in GAM 11

archurb | 27.04.2015

Graz: Diskussionsbeiträge

Jakominiplatz, Graz:

13.2.2015: Interview mit Johannes Fiedler

> Artikel in “Die Woche” von Max Daublebsky

> Neugestaltung Jakominiplatz

Andreas-Hofer-Platz, Graz:

16.10.2015: Interview mit Jördis Tornquist

> Artikel in “Die Woche” von Max Daublebsky

Graz-Reininghaus:

Kunsthaus Graz, space 04
26.6.2012, 18:30

Die Kleine Zeitung lädt zur Diskussion: “Das sind die Chancen, das die Risken beim millionenschweren Reininghaus-Kauf”

Am Podium: Johannes Fiedler (Architekt und Stadtplaner), Bernhard Astner (Geschäftsführer Asset O3ne), Martina Schröck (SPÖ, Stadträtin), Gerhard Rüsch (ÖVP, Finanzstadtrat), Fritz Kleiner (Wirtschaftsprüfer), Gerhard Winter (Moderation)

archurb | 17.02.2015

TU Graz: genius loci, Genie und Ort

Seminar Entwurfspraktiken
am Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften, TU Graz
WS 2014/15

Betreuerin: Jördis Tornquist

TU Graz Projekte mit Studierenden

TU Wien Projekte mit Studierenden

archurb | 18.12.2014

Metaspace – Die räumliche Aufstellung

Wettbewerbsbeitrag - Superscape 2014

Es handelt sich um eine elementare Kulturtechnik: viele unterschiedliche dreidimensionale Elemente gruppieren sich in einer Weise  im Raum, dass sie ein Geflecht von Beziehungen aufbauen. Ähnlich wie in einer Gruppe von Menschen, in der es einerseits besondere Beziehungen zwischen einzelnen Mitgliedern gibt, aber auch einen kollektiven Beziehungsmodus, entsteht aus der Vielfalt der Beziehungen in der räumlichen Aufstellung ein kollektiver Beziehungsraum. Dieser hat in einem höheren Maß formellen Charakter und Beständigkeit als der Raum zwischen nur zwei Elementen. Wird ein Element ausgetauscht, bewahrt dieser Meta-Raum seine Identität. Besteht die Aufstellung aus Elementen, die unterschiedliche kulturelle Identitäten ausdrücken, so ist der Meta-Raum, den sie bilden, ebenfalls ein kultureller Raum.

> Essay Johannes fiedler

> superscape_metaspace_johannes fiedler

archurb | 07.10.2014

TU Graz: Urbanisation, unlimited

23. Mai 2014, 12:00 TU Graz

Im Rahmen der Master Lecturces Integral Architecture bringt Johannes Fiedler Auszüge aus seinem aktuellen Buch Urbanisation, unlimited, das im Juni 2014 erscheinen wird.

Johannes Fiedler: Urbanisation, unlimited – A Thematic Journey

Springer International, Cham Heidelberg New York Dordrecht London 2014
ISBN 978-3-319-03586-4 ISBN 978-3-319-03587-1 (eBook) Springer

http://www.springer.com

In a series of essays, the process of urbanisation – a human mega-trend acquiring unprecedented scale and speed as globalisation proceeds –  is examined in the most diverse contexts and stages of development. Drawing on scientific references and identifying recurring themes like dispersion, privatisation and vitality, Fiedler devises the glossary for a cross-cultural understanding of the global urban system emerging. Images and anecdotal evidence reconnect these themes to local realities. The tone of the essays conveys a post-voluntarist attitude, derived from many years of professional experience – critical of both neoliberal practices and determinist ideas.

archurb | 19.05.2014

TU Berlin: Urbanisation, unlimited

20. Mai 2014, TU Berlin

Auf Einladung von Prof. Misselwitz (TU Berlin – Habitat Unit) präsentiert Johannes Fiedler Auszüge aus seinem Buch Urbanisation, unlimited, das im Juni 2014 bei Springer International erscheinen wird. Mit dabei: Lars Lerup (Rice University, Houston), der das Vorwort verfasst hat.

> Vorwort Lars Lerup

> Intro Fiedler

archurb | 08.04.2014

TU Graz: Doctoral School

19. Dezember 2013, TU Graz

Im Rahmen der Doctoral School am Institut für Architekturtheorie, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften hält Johnnes Fiedler einen Vortrag zum Thema: “Privatisation – On Compounds, Public Space Surrogates and Private Governance

> Ringvorlesung doctoral scool-folder WS-2013

archurb | 03.03.2014

Graz-Reininghaus: Workshop Öffentlicher Raum

Dezember 2013

Johannes Fiedler ist als Experte zu einem internationalen Workshop geladen, der die öffentlichen Strategie zur Schaffung des öffentlichen Raums im Entwicklungsgebiet Graz-Reininghaus (54 ha) fachlich unterstützten soll. Weitere ExpertInnen: Camilla van Deurs (Gehl Architects, Kopenhagen), Hannes Freiszmuth (GROSZSTADT, Graz), Michel Obrist (feld72, Wien), Martin Rein-Cano (TOPOTEK1, Berlin), Organisation: Thomas Pilz, Christoph Schwarz (AAPS, Graz) im Auftrag des Stadtplanungsamtes der Stadt Graz

> fiedler.tornquist – Reininghaus

archurb | 03.03.2014

Kunsthaus Muerz: Stadt und Verkehr

16.11.2013 bis 26.1.2014, Kunsthaus Muerz, Mürzzuschlag

Jördis Tornquist und Johannes Fiedler konzipieren und gestalten die Ausstellung Stadt und Verkehr.

Straßen machen Städte
Mein Raum, meine Orte
Region Suburbia

Modal Split

Verkehr und Umwelt

Funktion Auto

Die Straße als Feind

Gehen ist Sehen

Stadtutopien, Verkehrsutopien
Neue Mittel und Wege
Begegnungen im Raum
Emotion, Experiment, Erlebnis

So lauten die Stichworte, unter denen die Jahresausstellung 2013 im Kunsthaus Mürz das Thema Stadt und Verkehr umkreist. Nach einem Konzept von Johannes Fiedler und Jördis Tornquist werden Phänomene, Zusammenhänge und Szenen aus dem öffentlichen Raum dargestellt. Markus Wilfling und die Studierenden seiner Meisterklasse interpretieren Stadt und Verkehr mit den Mitteln der Kunst.

> Ausstellung und Rahmenprogramm

archurb | 15.11.2013

Symposium: Mit Kinderaugen

Kindergerechte (Stadt-) Wohnräume. Zwischen Alltag und Visionen“
21.06.2013, TU GRAZ

In einer Runde von ExpertInnen referiert Jördis Tornquist auf Einladung von: Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14 – über die Probleme, die aus der Spezialisierung von Straßenräumen entstehen. Mehrspurige Einbahnen und andere Beschleunigungs-maßnahmen für den Kfz-Verkehr reduzieren die multifunktionellen Gründerzeitstraßen mit ihren prachtvollen Fassaden zu Autoverkehrskorridoren. Eine neue Mobilitätskultur ist im Entstehen, die das Gehen, das  „Sehen und Gesehenwerden“ wieder in den Mittelpunkt rückt. Ein Projekt, das diese Vorstellung umsetzt, ist die von Jördis Tornquist initiierte „Grazer Ferienstraße“©. Im Sommer 2012 wurde eine der Gründerzeitstraßen für den Autoverkehr gesperrt und Kinder konnten den Raum erobern. Claudia Beiser spricht über ihre praktischen Erfahrungen in der Umsetzung.

> Bericht im GAT

> Die Grazer Ferienstraße

archurb | 21.07.2013

urban village, Wien – Aspern

Das Leben auf den Heustadelgründen

Wer hat nicht schon oft darüber nachgedacht, dass es doch möglich sein müsste, mit der Familie oder mit anderen Menschen, die ähnliche Lebensvorstellungen haben, ein eigenes Haus in einem städtischen Umfeld zu bauen? Nach eigenen Vorstellungen, selbstbestimmt. Kein isoliertes Einfamilienhaus hinter einer Hecke, sondern mit einer Straße davor, auf der man Menschen trifft, mit denen man reden kann und auf der Kinder spielen. Das Haus so zu planen und auszustatten, dass es den Anforderungen des Alltags und auch den wechselnden Lebensumständen Raum gibt.
Es sollte in einer Gegend liegen, die gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist und zugleich auch ein bisschen eigenes Grün bietet. Man sollte die wichtigsten Einkäufe mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen können und es sollte auch möglich sein, dass die Kinder mit ihren Freundinnen und Freunden bald allein zur Schule gehen können. Dazu müssten natürlich die Straßen sicher sein, ohne viel Autoverkehr.
Man kennt einander im urban village – zugleich sollte aber auch jeder und jede seinen und ihren eigenen Lebensweg gehen können – wie in einer Stadt. Der Dorfcharakter mit dem entschleunigten Lebensumfeld ermöglicht auch ein Älterwerden in Würde. Vielleicht finden sich „Leihopis und –omas“ für  Jungfamilien in unmittelbarer Nachbarschaft. Natürlich weiß man, dass ein solcher Traum nur dann zu verwirklichen ist, wenn man zusammenrückt, wenn man nicht auf dem freistehenden Einfamilienhaus besteht und nicht auf der Doppelgarage. Man versteht, dass es dann sinnvoll ist, die Häuser aneinander zu bauen, mit einer Vorderseite zur Straße und einer Gartenseite und dass es da und dort auch besser ist, die größeren Gärten einer Stadtvilla gemeinsam mit anderen zu bewirtschaften, weil man auf diese Weise die Sonne und den Schatten besser nützen kann. Man stellt sich darauf ein, dass man die Autos gesammelt in einer größeren Garage  abstellt und nur dann vor die  Haustüre fährt, wenn die neuen Möbel oder die Erdäpfel vom Bauern kommen.

Wenn alle daran interessiert sind, wird das urban village auf den Heustadelgünden in Aspern ein solcher Ort. Dazu müssen sich Gruppen, Familien und kleine Bauträger finden, die bereit sind, am Entwicklungsprozess teilzunehmen und aus diesem Ort mehr zu machen als die Summe seiner Häuser.

> Projekt urban village_fiedler.tornquist 2013

archurb | 13.07.2013

Berlin: Self Made City

Beitrag von Johannes Fiedler in:

Self-Made City, Stadtgestaltung und Wohnprojekte in Eigeninitative

heraugegeben von Kristien Ring / AA Projects
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin

ISBN 978-3-86859-167-5
jovis Verlag, 2013 Berlin

> Beitrag Self Made City

archurb | 08.03.2013

Bauwelt: Segregation

Bauwelt – Online

Beitrag von Johannes Fiedler, 10.1.2013

Die Zeiten von Apartheid und Rassentrennung sind vorbei. Wenn sich heute in einer Stadt Gebiete mit einem besonderen kulturellen Charakter, mit starken gemeinsamen Merkmalen der Bewohner herausbilden, dann ist das eine Folge der Marktmechanismen, der individuellen Möglichkeiten und Präferenzen. Der Grund, warum man sich aus urbanistischer Sicht mit Segregation beschäftigen muss, liegt darin, dass die soziale Gruppierung und Entmischung da und dort Formen annimmt, die für das Zusammenleben in der Stadt problematisch und für die Bewohner selbst dysfunktional werden.

Ein städtebaulicher Zugang zu Fragen der Segregation sollte in jedem Fall von der Analyse der baulichen Form ausgehen: Wo ist denn die Konzentration von Menschen mit gemeinsamen Merkmalen dysfunktional und konfliktgeladen? Man stößt fast immer auf die Anlagen des Wohnbaus – vom sozialen Wohnbau bis zur Gated Community. Das Problem liegt in der “Anlage” – jenem baulichen Format, das Gebäude, Freiraum und Erschließung zu einer Betriebseinheit zusammenfasst. Hier blühen Monokulturen aller Art, hier wird Homogenität zur Beschränkung.

Kleinteilig strukturierte Gebiete hingegen, von öffentlichem Raum durchzogen, sind – im Gegensatz zu den Anlagen – entwicklungsfähig. In einer Stadt, die über eine feine Körnung und ein feinmaschiges öffentliches Wegenetz verfügt, ist für ständige Veränderung gesorgt: Es entstehen kulturelle und ökonomische Konzentrationen aller Art, sie wandern, verändern sich und verschwinden eines Tages, während an einem anderen Ort etwas auftaucht, von dem wir noch gar nichts wissen können.

archurb | 15.01.2013

EiABC Addis Abeba: The Scope of Urban Design

12.12.2012 – Addis Abeba

Zum Auftakt seiner Gastprofessur am Ethiopian Institute of Architecture, Building Construction and City Development der Universität Addis Abeba veranstaltet Johannes Fiedler einen Workshop mit dem 14-köpfigen Team des Chair of Urban Design. Es geht darum, die Rolle der städtebaulichen Planung in der äthiopischen Realität zu reflektieren und den Standort und die Aufgabe des Lehrstuhls in Bezug auf die Praxis und in der Lehre zu bestimmen. Im Rahmen der laufenden Bachelor-Studiengänge “Architecture” und “Urban Planning and Design” und im Masterprogramm “Urban Design” stellt sich die Frage: Wodurch heben sich die spezifischen Leistungen des “Urban Design” von jenen der Raum- und Landschaftsplanung ab und wie interagiert Städtebau mit dem Gebäudeentwurf? Im Workshop wird der öffentliche Raum als zentraler Kompetenzbereich von “Urban Design” definiert. Hier kommen alle genannten Disziplinen zusammen. Johannes Fiedler referiert seine ersten Eindrücke der Stadt Addis Abeba und betont deren inhärente Qualitäten, die in vielen Bereichen erkennbar sind, vor allem die Aspekte Fußläufigkeit und nutzer/innenbasierte Bauproduktion – Qualitäten, die im laufenden Modernisierungsprozess geschätzt und weiterentwickelt werden sollten.

http://www.eiabc.edu.et

archurb | 14.12.2012

Wien: Nordbahnhof

Städtebaulicher Ideenwettbewerb Nordbahnstraße – Innstraße

Wettbewerbsbeitrag

archurb | 09.12.2012

Wien: Wachstumspotentiale gründerzeitlicher Stadtquartiere

Fach- und Arbeitstagung am 29. und 30. November 2012 im WUK – Währinger Straße 59, veranstaltet von der Gebietsbetreuung 7/8/16

Es wird ein typisches Gründerzeitgebiet (ZB1602, am Lerchenfelder Gürtel, zwischen Gablenzgasse und Thaliastraße) vor dem Hintergrund der Prognose untersucht, dass die Bevölkerung in den nächsten 20 Jahren von 8.254 (2012) um rd. 3.000 Personen zunehmen wird.

Freitag, 30.11.2012, 9:00 – 13:00
Arbeitsgruppe I: „Mehr Menschen“, Leitung: Johannes Fiedler
Wie kann im ZB 1602 nicht nur quantitativ mehr Wohnraum entstehen, sondern gleichzeitig angemessenes Wohnen leistbar bleiben, die vorhandene gemischte Nutzung weiterentwickelt und zusätzliche soziale und kulturelle Infrastruktur geschaffen werden?

Einladung ZB 1602
archurb | 23.11.2012

Wien: Spatial Justice mit Susan S. Fainstein

Vortrag und Diskussion

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 19:00, TU Wien

Auf Einladung von Johannes Fiedler hält Susan S. Fainstein (Harvard University) einen Vortrag zum Thema “Justice as the Governing Principle for Urban Development“. Der Abend ist Auftakt der von fiedler.tornquist geleiteten Lehrveranstaltung Spatial Justice Assessment Wien, die im Wintersemester 2012/13 am Institut für Städtebau der TU Wien stattfindet.

Begrüßung: Prof. Andreas Hofer
Moderation: Gabu Heindl
Sprache: Englisch

TU Wien, Karlsplatz 13, Schütte-Lihotzky-Saal (HS7), II. Hof, Stiege 7, EG

> Flyer

Gerechtigkeit als Leitprinzip in der Stadtplanung

Im globalen Kontext, der heute von ausgeprägtem Wettbewerb im städtischen Raum gekennzeichnet ist, werden Stadtentwicklungsmaßnahmen eher mit ihrem Beitrag zum Wirtschaftswachstum als zu größerer Gerechtigkeit begründet. Die Folgen zeigen sich in zunehmender Ungleichheit und erschwertem Zugang zu öffentlichen Diensten und Wohlfahrtseinrichtungen. Die Anwendung von Gerechtigkeit als Leitprinzip – ausgedrückt in Gleichberechtigung, Vielfalt und Demokratie – würde es notwendig machen, alle Politiken nach ihrer Auswirkung für benachteiligte Gruppen zu beurteilen. Diese Beurteilung macht es erforderlich, die Effekte von Stadtpolitik auf konkrete NutzerInnen statt auf statistische Bevölkerungsgruppen abzuschätzen und zu erkennen, dass Maßnahmen in einem Kontext geeignet und in einem anderen unpassend sind. In diesem Sinn stellt das Prinzip Spatial Justice einen post-positivistischen Ansatz dar und berücksichtigt die Besonderheiten von Einzelvorhaben und lokalen Zielgruppen.

(Susan Fainstein, übersetzt von Johannes Fiedler)

Susan Fainstein
ist emeritierte Professorin für Stadt- und Raumplanung an der Harvard University Graduate School of Design, Gastprofessorin an der Lee Kuan Yew School der National University of Singapore. Sie lehrte an der Amsterdamer Universität, der Witwatersrand University in Johannesburg, den Universitäten Columbia und Rutgers. Publikationen: The Just City, The City-Builders, Trägerin des Distinguished Planning Educator Award.

> Spatial Justice

archurb | 24.09.2012

Bauwelt: Tripolis, eine gezeichnete Stadt

Artikel in: Bauwelt 31.2012, August 2012

Im Jahr nach der blutigen Revolution hat sich Tripolis wieder mit mediterranem Leben gefüllt. Das Ausmaß der sichtbaren Zerstörung durch die Kämpfe des Jahres 2011 ist gering. Die Nato-Bombardements erfolgten punktuell, die Häuserkämpfe beschränkten sich auf wenige Zonen. Das ehemalige Hauptquartier Muammar al-Gaddafis liegt in Trümmern, der restliche Baubestand der Stadt wirkt intakt. Dennoch: Tripolis ist verwundet. Nach den nun langsam zutage tretenden Indizien zu schließen, haben Gaddafi und seine Entourage ihren jahrzehntelangen Krieg gegen die eigene Bevölkerung nicht nur mit den Mitteln der politischen Repression geführt, sondern auch in explizit räumlicher Form. Während also heute in Tripolis damit begonnen wird, den Müll abzutransportieren, der sich während der Kämpfe angesammelt hat, und die ausländischen Firmen Gespräche zur Wiederaufnahme der unzähligen Bauprojekte führen, sollte man auch einen genauen Blick auf die Wunden richten, die allerorts im Stadtraum klaffen. Sie werden nicht allein durch Baumaßnahmen zu kurieren sein.

Bauwelt_31_12

archurb | 27.08.2012

Tripolis: Die dreifache Stadt der Despoten

Frankfurter Allgemeine Zeitung – Feuilleton, 11.7.2012:

Johannes Fiedler berichtet von der Geschichte und der schwierigen Gegenwart im libyschen Tripolis. Nach dem Umsturz muss nicht nur der Schutt weggeräumt werden. Es gilt auch, Jahrzehnte des Landraubs und des systematischen “urbanicide” aufzuarbeiten, der die Ziele der Zerstörung von

> FAZ 1207111.028

archurb | 12.07.2012

TU Braunschweig: Urbanization Day

4.7.2012, TU Braunschweig

Das Institut für Städtebau unter der Leitung von Johannes Fiedler veranstaltet eine Tagung zu aktuellen Urbanisierungsthemen.

Gäste:
Marcus L. Rosa (São Paulo)
Phillip Rode (LSE_London)
Andries Geerse (WE LOVE THE CITY _Niederlande)

Johannes Fiedler berichtet von den aktuellen Recherchen zur Situation in Trioplis (Libyen)

Urbanization_Day_TUBS

archurb | 09.07.2012

Graz-Reininghaus: Interview

10.6.2012

Martin Brischnik spricht mit Johannes Fiedler

Wenn die Grazer BürgerInnen von 22. Juni bis 1. Juli 2012 über den Ankauf der Reininghausgründe durch die Stadt Graz abstimmen sollen, dann sind die Hintergründe dazu im Wesentlichen unklar. Der Kauf der Liegenschaften könnte große Gestaltungsmöglichkeiten mit sich bringen. Ob und wie die Stadt diese nutzen möchte, wurde bislang aber nicht kommuniziert. Der veröffentlichte Rahmenplan sowie wenige Schaubilder, welche in den Medien gezeigt werden, lassen weder auf Innovation noch auf Urbanität schließen. Dieses Ergebnis ließe sich bei einer aktiven Stadtplanung auch ohne die finanzielle Beteiligung der Stadt erzielen. GAT hat mit Arch. DI Johannes Fiedler über die möglichen Szenarien gesprochen.

> Interview GAT

archurb | 20.06.2012

Hamburger Architektursommer: Recht auf Stadt

15.6.2012 um 19:00
Künstlerhaus Vorwerkstift, Vorwerkstraße 21, Hamburg

Im Rahmen des Hamburger Architektursommers hält Johannes Fiedler einen Vortrag zum Thema: „Recht auf Stadt“.

Aus der Ankündigung:

„Jedes Mal, wenn in einem Stadtviertel mit ausgeprägter kultureller Identität etwas gebaut werden soll, geraten die Interessenten des Lokalen und die Akteure von außen unsanft aneinander – und es dauert nicht lange, bis jemand fragt: Wem gehört denn die Stadt? Bevor die Vorstellung vom »Recht auf Stadt«, die Henri Lefebvre in die Welt setzte, konkrete Form annehmen kann, muss man wohl noch viel diskutieren – zum Beispiel über Maßstab, Eigentum, Grenzen…“

archurb | 12.06.2012

Tripolis

April 2012

Johannes Fiedler besucht im Rahmen des Spatial-Justice-Programms der TU Braunschweig die Tripoli University. Studierende beider Universitäten sollen im Sommersemester 2012 die räumlichen Aspekte des Arabischen Frühlings behandeln – etwa die Rolle des öffentlichen Raums in der politischen Transformation, die Neunutzung und Neugestaltung der von den vorhergehenden Regimes geprägten Gebäude und Flächen und natürlich die zahlreichen Herausforderungen für eine neue, demokratische Stadtverwaltung. Gemeinsam mit den Professoren Osama Abdul-Hadi und Mustafa Mezughi werden Orte und Themen für das kommende Seminar bearbeitet. Johannes Fiedler dokumentiert die unterschiedlichen Gebiete der Stadt und trifft sich mit zahlreichen Akteuren und Akteurinnen.

> Artikel BAUWELT

> Artikel FAZ

archurb | 09.04.2012

URBAN AGE CONFERENCE – Hong Kong

16. -17. November 2011
Johannes Fiedler nimmt auf Einladung des Cities Programme der London School of Economics an der Urban-Age-Konferenz in Hongkong teil.
Thema: Cities – Health and Well-Being
Auf der Konferenz sprechen unter anderen: Ricky Burdett, Reinier de Graaf, Winy Maas, Philipp Rode, Saskia Sassen, Richard Sennet…

http://urban-age.net/conferences/hongkong/

https://www.youtube.com/watch?v=sD406ZieNhg&feature=related 3:47 Fiedler

archurb | 09.11.2011

Kiew: Strategies for Urban Development of Kyiv

Johannes Fiedler spricht auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew (Ukraine) zum Thema: Spatial Justice in the City: How can democracy be embodied by town-planning? Weitere Vortragende: Engelbert Lütke Daldrup, Viktor Zotov, Michael LaFond…

Publikation:

Spatial Justice – The case of Kiew; Beitrag zur Publikation Urbane Studien, Heinrich-Böll-Stiftung Kiew, 10/2012

http://www.boell.org.ua/

archurb | 01.11.2011

TU Braunschweig: Spatial Justice mit Edward Soja

Am 2.11.2011 ist Edward SOJA zu Gast an der TU Braunschweig und kommentiert die Projekte aus den Lehrveranstaltungen zu Spatial-Justice. Es wird die Methodik skizziert, wie aus den einzelnen Fällen allgemeine Regeln und Instrumente abgeleitet werden können. Im Anschluss hält Edward Soja einen Vortrag zum Thema “Towards Spatial Justice”.

SOJA Edward W., 2010, Seeking Spatial Justice, Minneapolis, University of Minnesota Press

SOJA Edward W., «The city and spatial justice», justice spatiale – spatial justice, n° 01, september 2009

> Spatial Justice

archurb | 01.11.2011

aspern Seestadt Citylab 27.Oktober 2011

19:00, AzW (Architekturzentrum Wien) Raum Podium
Ein Werkbericht zur Planung für das Projekt „aspern Seestadt“ in Wien
Impuslreferat: Johannes Fiedler

Die Instrumente des Städtebaus Vision + Wirklichkeit
Eigentümer/in und Herausgeber/in:
Wien 3420 Aspern Development AG
Magistratsabteilung 18 Stadtentwicklung und Stadtplanung

> Blättern in der Broschüre

archurb | 24.10.2011

26. und 27.10.2011

Vorstellungsvorträge Institut für
Entwerfen und internationale Urbanistik
im Forum des Architekturgebäudes TU Berlin, Straße des 17.Juni 157

26.10.2011_12:00  Johannes Fiedler
Praia, Cabo Verde: Schritte der Abstraktion


archurb | 24.10.2011

InforCidade

Projektübung 2011/2012

Ergebnisse der Arbeiten von Studierenden der TU Graz, Institut für Wohnbau
in Kooperation mit der Universitade de Cabo Verde (UniCV)

gefördert vom Oead – Programm: appear

> Projektübung

> Information zum Fornschungsprojekt-Cabo Verde

> Universidade de Cabo Verde (UniCV)

Projekte Kap Verde (Cabo Verde)

weitere Informationen:

> fiedler.tornquist Projekte in Kap Verde




archurb | 20.06.2011

Urban Futures 2050

27.5.2011, Konferenz „Urban Futures 2050“, Berlin: Johannes Fiedler stellt in seinem Beitrag die Rolle des “europäischen Stadtmodells” im globalen Urbanisierungsszenario dar und verweist auf dessen Potential in der Herstellung von räumlicher Gerechtigkeit – also auf die Möglichen der Teilhabe, des Zuganges und auf die elementare Funktion des öffentlichen Raums. Diese Erkenntnisse und Positionen sind unter anderem Ergebnis der Aktivitäten zum Thema “Spatial Justice”, die seit einem Jahr im Lehrbereich Städtebau der TU Braunschweig stattfinden. Weitere Teilnehmer/innen:, Kees Christiaanse, Engelbert Lütke Daldrup, Phillip Oswalt uvm.

http://youtu.be/0HTH9n2wmNg

http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=9402
http://www.youtube.com/watch?v=XuFRAcwUyyM

admin | 20.05.2011

Ground Floor Interface

München, 20.5.2011: Johannes Fiedler spricht im Rahmen der Konferenz „Ground Floor Interface“ über die städtebaulichen Instrumente zur Förderung urbaner Sockelnutzungen und berichtet von den Strategien, die im Projekt aspern Seestadt (Wien) zur Anwendung kommen. Die Konferenz ist Teil eines Forschungsprojektes der TU München und der Stiftung Wüstenrot. Weitere Teilnehmer/innen: Sou Fujimoto, Hiromi Hosoya, Marcel Meili, Sophie Wolfrum.

Office | 18.05.2011

architecture development – Graz Reininghaus

TU Graz, HSII
9. Mai 2011, 9:15 – 12:00

Johannes Fiedler lädt Grazer Architekturbüros zu Präsentationen selbst entwickelter Projekte und spricht über die Bedeutung  dieser “Produktionsform”  für die Schaffung von urbanem Raum.

Architektur als Entwicklungsimpuls:
- Martin Lesjak (Innocad): Golden Nugget und Rose am Lend
- Wolfgang Köck (Pentaplan): Lendplatz Urban
- Markus Pernthaler: Rondo
Städtebau als Generator von Vielfalt:
-  der Fall Graz-Reininghaus

Die Veranstaltung ist Teil der Vorlesungsreihe “Wohnen im Kontext” des Instituts für Wohnbau der TU Graz.

admin | 02.05.2011

Phantasmen und Symbole

Vernissage 2.Mai 2011
Schulprojekt mit  Gymnasium Dreihackengasse
Idee und Leitung: DI Jördis Tornquist

3CM-Klasse mit Mag. Elke Fleischhacker

http://www.gat.st/pages/de/kalender/6762.html?ls=b9492069aa059d19a7d96cb7be10686c

archurb | 28.04.2011

Resümee und Buchpräsentation

20 Jahre Planungszusammenarbeit mit Kap Verde
Freitag, 25.3.2011, 15:00
Alois Wagner-Saal,  C3- Centrum für Internationale Entwicklung
1080 Wien, Sensengasse
Einleitung:
Hannes Hauser, Raumplaner, Leiter der Abteilung VII.5 – Planungs- und Programmangelegenheiten,
Österreichische Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium

Präsentation:
Johannes Fiedler und Hans-Georg Stoisser, ECOTEC GmbH, Wien

admin | 15.03.2011

SUSTAINABLE SMART CITIES – MACRO-MESO-MICRO

Winter School from 14.02.2011 to 18.02.2011, at Graz University of Technology, Rechbauerstraße 12, 8010 Graz.

SCIENTIFIC COORDINATORS
Roger Riewe, Graz University of Technology, head Institute of Architecture Technology, Austria
Ferdinand Oswald, Graz University of Technology, Institute of Architecture Technology, Austria
Hans Gangoly, Graz University of Technology, head Institute of Architectural Typologies, Austria

LECTURERS
The Winter School convenes top international lecturers; among them are, in alphabetical order:

Laura Baird (AMO-OMA), Brain Cody (TU Graz), Johannes Fiedler (TU Braunschweig), Hans Gangoly (TU Graz), David Müller (ETH Zürich), Edward NG (Chinese University of Hong Kong), John C.Y. NG (University of Hong Kong), Roger Riewe (TU Graz), Werner Sobek (University of Stuttgart).

Moderation: Andreas Ruby (textbild Berlin)

admin | 16.01.2011

corporAID magazin – Interview

Vom globalen Entwicklungsaspekt her zeigt sich, dass es im Nahbereich von Industrieländern immer ein System von Tourismusdestinationen gibt, drei, vier Flugstunden entfernt…

Mein Idealbild für Tourismus wäre, dass jedes Land sowohl Ausgangspunkt als auch Ziel von Tourismus ist. Erholung und Entspannung soll auch vor Ort möglich sein…

Städte und Landschaften müssen in diesem Sinne konzipiert werden.

> corporAID magazin Nr.30 Nov2010
Titel: Hot Spots für Entwicklung

admin | 22.11.2010

Kap Verde – die Logik des Wachstums

A Lógica do Crescimento

Erfahrungen in Raumplanung und Städtebau auf der Insel Santiago, 2003 – 2007
Experiências de planeamento urbanístico – Ilha de Santiago, 2003 – 2007

Hrsg.: Johannes Fiedler
ISBN: 978-3-9502-306-6-6
EAN: 9783950230666
Südwind Verlag, Wien

> weiter

archurb | 15.11.2010

“Mega-Citys” – Superstädte

Interview mit der Braunschweiger Zeitung am 11.8.2010
….”Die ideale Stadt wird nie existieren. Es müsste mittlerweile allen klar sein, dass man sie nicht bauen kann. Aber man hat die gesellschaftliche Organisation soweit optimiert, dass inzwischen eine gute Stadt entsteht.”

> Megastädte-08-10

Johannes Fiedler | 13.08.2010

“Stadt total”

Susanne Baumann-Cox im Gespräch mit Johannes Fiedler

Stadt total – von „Spatial Justice“, Sonnengürteln und dem idealen Regelwerk für nachhaltige Stadtentwicklung

Der Begriff Stadtplanung und der Name Johannes Fiedler werden häufig in einem Atemzug genannt. Der Grazer Architekt kann auf langjährige Beratertätigkeiten bei nationalen und internationalen Projekten der Stadt- und Raumentwicklung, u. a. in Wien- Aspern, Mosambik, Südafrika, Palästina und auf den Kapverdischen Inseln, zurückblicken. Er zählt damit zu den gefragten Experten in diesem Bereich. Um herauszufinden, was denn nun der ideale Ansatz für eine nachhaltige Stadtentwicklung wäre, traf sich GAT mit ihm zum Gespräch. (1.7.2010)

Interview Susanne Baumann

Office | 02.07.2010

21. April 2010, 11.30 Uhr, TU Braunschweig

Antrittsvorlesung +++ TU Braunschweig +++ Die offene Stadt +++

Zum Sommersemester 2010 übernimmt Johannes Fiedler interimistisch die Leitung des Lehrstuhls für Städtebau
am Institut für Städtebau und Landschaftsplanung
der TU Braunschweig.

> fiedler antrittsvorlesung_die offene Stadt

> TU Braunschweig Projekte mit Studierenden

admin | 13.04.2010

Curitiba/Alphaville: Die gute und die böse Stadt

Artikel in Architektur Aktuell, April 2001

Johannes Fiedler  03/01

Entweder man organisiert die Stadt oder die Stadt organisiert sich selbst.
Curitiba oder Alphaville, zwei unvergleichbare Städte im Süden Brasiliens.

> Architektur Aktuell

> Artikel Text

archurb | 10.04.2001